Ich Eskalier Gleich

Ich Eskalier Gleich

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00:00:10: Ich eskalier gleich.

00:00:12: Von und mit Raphael Kirsch.

00:00:16: Ja, damit herzlich willkommen zu einer magischen Folge des ich eskaliere gleich Podcasts.

00:00:21: Was für ein Quatsch!

00:00:22: Das stimmt überhaupt nicht.

00:00:24: Ich wollte einfach nur eine Berücke bauen und sagen Leute... ...ich habe ja früher mal als Kind oder Jugendlicher, ich hab' ein paar Jahre gezaubert und ich dachte heute entzauber ich mal ein kleines bisschen was.

00:00:35: Es wird heute in dieser Podcast-Folge um eine, naja nennen wir es, vermeidlich gute Konfliktlösungsstrategie gehen die in vielen Klassenzimmern immer noch Gang und Gebe ist.

00:00:49: Und diese werden wir heute mal enttarnen, entzaubern und ein für alle mal klären dass das ne absolut bescheuerte Idee ist genau das zu machen wenn's irgendwie unruhig und wild in deiner Klasse, in der Gruppe ist so let´s go!

00:01:03: Und wir machen das mal folgendermaßen.

00:01:05: Ich zeichne dir mal so ein Bild und du überlegst mal, was du als erstes aus dem Impuls heraus tun würdest wenn du folgenden Konflikt hättest Es ist so Du hast eine Klasse.

00:01:18: Fünfundzwanzig Kinder.

00:01:20: Wir machen mal ne Altersgruppe Dritte Klasse.

00:01:24: So!

00:01:24: Wir haben ne dritte Kasse Das heißt die Kinder sind alle irgendwas zwischen sieben und neun.

00:01:30: Jetzt gibt es in dieser Klasse drei Jungs.

00:01:32: Ja, ich weiß.

00:01:33: Wir könnten auch Mädchen sein aber jetzt sind das einfach mal Jungs weil Jungs auch häufiger unruhig in Klassen sind als Mädchen.

00:01:39: Es ist einfach so, ne?

00:01:40: Ist ja nicht schlimm.

00:01:41: Also da sind jetzt drei Jungs und die gehen über Tische und Bänke diesen Wild, diesen laut, diesen bisschen pöbelig.

00:01:48: Die Situation ist auch weiter.

00:01:50: Du hast diese Klasse gerade frisch geerbt Weißt also noch nicht was so richtig Phase ist.

00:01:54: Kennst du die einzelnen Kinder noch nicht so richtig gut?

00:01:57: Weißt nur Ich muss... jetzt hier Ruhe reinbringen.

00:02:01: Meine Frage an dich ist, was tust du jetzt in diesem Moment?

00:02:05: Jetzt gebe ich dir mal zehn Sekunden zum Denken und das, was ich dir gleich präsentieren werde, ist das, dass die meisten Lehrkräfte Schulform unabhängig in meinen Seminaren dann von sich geben.

00:02:21: Denk mal nach!

00:02:22: Was könntest du jetzt wohl tun?

00:02:24: Ich löse mal auf.

00:02:26: Das, was die meisten Pädagoginnen und Pädagogen impulsiv als Allererstes tun ist sich die Sitzordnung anzugucken und ein liebes Kind neben einem lautes Kind zu setzen.

00:02:37: oder es gibt so einen richtig dicken Bullshit sowas wie junge Mädchen-Junge-Mädchen.

00:02:43: Gibt es da gerade einen Verweis in die Schulen meiner Kinder?

00:02:48: Möglicherweise!

00:02:49: Liebe Grüße an dieser Stelle.

00:02:51: Also das ist das erste, was passiert.

00:02:53: Es gibt in so vielen Klassenzimmern gerade zu Beginn eines neuen Schuljahres, gerade dann wenn sich Klassen finden immer irgendwie die Idee kommt die lieben Kinder regulieren jetzt die wilden Kinder.

00:03:03: wir machen junge Mädchen und haben ein bisschen mehr Ruhe.

00:03:06: Und als allererstes vorweg möchte ich sagen, wir haben jetzt hier ein Beispiel Drittklässler.

00:03:12: Das kannst du auf fünf, sechs, acht Klässler zu hundert Prozent übertragen.

00:03:17: Das ist also kein Phänomen in Grundschule das passiert immer und überall.

00:03:23: Weiterhin möchte ich dazu sagen Ich verstehe woher die Idee kommt und ich kann total gut nachvollziehen dass das nach einer einfachen Lösungsstrategie klingt.

00:03:31: lasst uns die aber mal ein kleines bisschen entzaubern.

00:03:34: Wir gehen jetzt mal so vier Punkte durch, warum ich dieses junge Mädchen-Junge-Mädchending oder die lieben neben den nicht so lieben für absoluten Bullshit halte.

00:03:44: und damit die Folge auch konstruktiv weiter geht möchte ich dir aber auch ein paar Tipps mitgeben was du stattdessen tun kannst.

00:03:52: Wir starten mal ganz seicht rein.

00:03:53: Punkt Nummer eins Wir sind hier in diesem Beispiel ja bei Grundschulkindern.

00:03:58: Und wir müssen verstehen, Grundschulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren die befinden sich ja selber gerade in einer Altersphase in der sie lernen müssen mit sich selbst umzugehen.

00:04:08: Kinder zwischen sechs- und elf oder fünf und zwölf so ganz genau kannst du es auch nicht eingrenzen.

00:04:14: das sind ja alles Kinder die jetzt gerade in dieser Phase lernen mit ihren eigenen Emotionen zu händeln, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.

00:04:23: Das irgendwie auch zu verbalisieren und zu regulieren.

00:04:27: Dann wäre es ja super kontraproduktiv jetzt genau diesem Kind die Verantwortung zu geben das auch noch für ein anderes Kind zu tun.

00:04:36: Das heißt Punkt eins warum junge Mädchen oder Liebeskind gegen nicht so liebes Kind setzen?

00:04:42: absoluter Bullshit ist Diese lieben Kinder, die jetzt die Regulationsaufgabe bekommen sollen.

00:04:48: Die können das noch gar nicht!

00:04:50: Die werden mit dieser Verantwortung diese da bekommen überhaupt nicht zurechtkommen können.

00:04:57: Punkt Nummer zwei Jetzt kannst du es auf jede Altersgruppe übertragen.

00:05:01: Das kostet das ruhige Kind richtig Lernzeit und Kraft.

00:05:07: Was meine ich damit?

00:05:08: Also diese Aufmerksamkeit die dieses liebe Kind ja eigentlich deinem Unterricht widmen soll oder dem, was gerade Phase ist.

00:05:16: Die geht ja zu einem großen Teil jetzt in den Sitznachbarn statt in den Unterricht.

00:05:21: Das heißt das ruhige Kind zahlt den Preis für eine Lösung, die nicht seine ist, die eigentlich in deinen Verantwortungsbereich gehört.

00:05:29: also Punkt zwei Dieses Kind gibt Aufmerksamkeit an den Sitznachbaren Es kostet Lernzeit und es nicht mehr bei deinem unterricht.

00:05:39: Kommen wir mal zu einem entspannten.

00:05:40: Punkt Nummer drei.

00:05:41: In dem Moment, wo du ein liebes Kind in die Verantwortung nimmst, sendest du diesem Kind eine absolut falsche Botschaft!

00:05:49: Du schickst gerade dieses Kind in diese sogenannte Helferkindfalle und sie hat es wirklich in sich.

00:05:55: Diese Kinder lernen.

00:05:56: jetzt in den Moment weil ich lieb bin muss ich das aushalten.

00:06:01: Meine Bedürfnisse meine Grenzen gehören zurückgestellt und Ich kann nicht nein sagen.

00:06:08: Es gibt natürlich einige unter euch, die bestimmt so den Impuls haben.

00:06:11: Ja aber ich fragt die Kinder doch ob das für sie in Ordnung ist.

00:06:14: und hier mal ganz kurz die Realitätskeule muss sich einmal schwingen.

00:06:17: an dieser Stelle Was sagen liebe und angepasste Kinder, auf die du dich immer verlassen kannst?

00:06:24: Wenn eine Lehrkraft fragt würdest du das mal für mich tun.

00:06:26: Natürlich sagen sie ja!

00:06:28: Also hast Du schonmal erlebt dass ein achtjähriges Kind zu dir sagt, sag mal brennen Sie

00:06:32: eigentlich?!

00:06:33: Ist das... Das ist doch nicht meine Verantwortung.

00:06:36: Sie müssen das doch hier geschissen kriegen.

00:06:37: Warum soll ich denn hier Co-Regulationen für etwas betreiben was eigentlich ihr Job isst?

00:06:42: Also natürlich wird das einen kind nicht sagen.

00:06:44: Die sagen ja sicher Ja also frag bitte nicht okay.

00:06:48: Hey.

00:06:49: und Punkt Nummer vier, ganz am Ende belastet das natürlich auch das Klassenklima und die Beziehung zwischen diesen beiden Kindern.

00:06:56: Warum ist das so?

00:06:58: Das unruhige Kind erlebt jetzt Kontrolle durch ein Gleichaltriges!

00:07:03: Das ruhige Kind wird also zum Aufpasser für ein gleichaltriges Kind.

00:07:08: was entsteht nach deinem Unterricht?

00:07:10: aber hundertprozentig kein freundschaftliches Verhältnis.

00:07:14: daraus entsteht schnell Ärger Petsvorwürfe und Ausgrenzung.

00:07:18: Und ich glaube, du schaffst mit diesem Verhalten dieser Konfliktlösungsstrategie mehr Konflikte als wenn du es anders machst!

00:07:26: Jetzt werden wir mal konstruktiv gucken was wir stattdessen tun können.

00:07:30: – Mit dem Disclaimer vorweg Es gibt nicht die Strategie.

00:07:35: Wenn Du diesen Podcast schon etwas länger hörst dann weißt Du Ähm, Pädagogik bedeutet nicht ich mach das dass das und dann ist alles gut.

00:07:43: Es gibt kein Konsequenzenkatalog es gibt nicht die Strategie für eine schwierige Verhaltensweise.

00:07:48: Pädagogik ist immer etwas Individuelles Und wenn du auf Lösungen Bock hast Die zu deinem Kind mit dem's gerade schwierig ist passen Dann wirst Du um eine eins-zu-eins Auseinandersetzung Mit diesem kind und mit mir vielleicht Nicht herumkommen.

00:08:03: Das aber schon mal vorweg und gleichzeitig habe ich trotzdem ein bisschen was im Angebot und du guckst mal, ob da etwas für passt.

00:08:10: Gedanke Nummer eins.

00:08:12: Jede schwierige Verhaltensweise ist Ausdruck eines Mangels oder jede schwierige verhaltensweise ist im Grunde nur Ausdruk von einer emotionalen oder kognitiven Überforderung.

00:08:26: Das heißt diesem Kind, das gerade unruhig ist fehlt Liebe Sicherheit Struktur Klarheit Gute Kommunikationsbasis, das ist Grundlage für alles.

00:08:37: Es lohnt sich also mit dem Kind einmal ins Gespräch zu gehen und vielleicht auch ein bisschen Klarheit in eine Situation reinzubringen, nämlich dass du das im Blick haben wirst, dass du aber gleichzeitig bemüht bist und hier eine Situation kreieren möchtest, in der das Kind sich auch äußern darf was ihm oder ihr gerade fehlt.

00:08:56: Also ein eins-zu-eins Kontakt ist auf jeden Fall das allererste was du tun solltest Und aus diesem eins zu eins Kontakt und den Beobachtungen, die du vielleicht im Unterricht tätigen konntest, versuch mal für dich einen Schluss zu ziehen.

00:09:10: Handelt es hier um eine emotionale Überforderung?

00:09:14: Kommt also jemand mit dem Klassen-Setting nicht zurecht und muss den Klassenclown spielen, muss sich groß machen, muss ich lautmachen, um vielleicht zu vertuschen dass es sonst echt schwierig mit dem Standing in der Klasse wäre?

00:09:27: oder handelt es sich vielleicht viel eher um eine kognitive Überforderung.

00:09:32: Kommt also jemand gerade mit deinem Stoff, dem Leistungsprofil und dem Anspruch den es hier gerade gibt?

00:09:38: Vielleicht überhaupt nicht zurecht und hat ne Strategie gefunden wie zumindest an anderer Stelle für Ruhe gesorgt werden kann.

00:09:46: Punkt Nummer eins also – Eins zu Eins Gespräch Klarheit Blick drauf Gleichzeitig Gesprächssituationen schaffen, in der das Kind sich äußern darf.

00:09:55: Es geht also um Liebe und Wertschätzung, um Respekt in diesem Gespräch Und gleichzeitig machst du dir bitte einmal Notizen aus dem Gespräch und den Beobachtungen des Unterrichts.

00:10:07: Ist es eher was Emotionales in der Überforderung?

00:10:10: Oder ist es eher eine kognitive Überforderung.

00:10:13: Es kann hundertfünfzig andere Gründe haben, ich habe aber gute Erfahrungen damit gemacht wenn man sich an diesen beiden Ankern zunächst einmal orientiert und sich dann weiter vorarbeitet in die Tiefe.

00:10:26: Punkt Nummer zwei wähle einen Platz für dieses Kind an dem du Zugriff hast.

00:10:31: Mit Zugriff meine ich jetzt nicht so was Essikamäßiges, dass du irgendwie sofort da reinspringen kannst und das Kind auf den Boden drücken kannst.

00:10:37: So etwas machen wir nicht mit Zugriffsmeinig.

00:10:39: Habt das Kind in deiner Nähe und ansprechbar?

00:10:42: Und naja also griffbereit ist das falsche Wort aber du weißt was ich meine!

00:10:46: Das bedeutet nicht zwingend, dass dieses Kind bei dir am Pult sitzen muss.

00:10:50: Das will ich in aller Deutlichkeit sagen denn manchmal isst ja dieser Platz vorne am PULT sofort auch in so einer Klasse Naja, zumindest vorbehaftet.

00:11:00: Und du schaffst ja eine exklusive Situation für dieses Kind die vielleicht auch in sozialen Settings auf dem Schulhof vielleicht für das Kind schwierig werden kann.

00:11:10: Also es muss nicht der Platz am Puls sein.

00:11:12: Es kann noch links und rechts an der Wand sein oder auf den Weg wenn du durch den Gang gehst Amgang.

00:11:18: Hauptsache Du bist schnell bei dem Kind und möglichst nahe beim Kind.

00:11:24: Und dann nochmal um nicht SEK-mäßig zuzugreifen sondern einfach mal die Hand aufs Pult zu legen, die hand auf den Tisch zu legen oder zu sagen hey alles okay bei dir?

00:11:33: Schaffen wir schon.

00:11:34: So das meine ich damit.

00:11:36: Punkt Nummer zwei.

00:11:37: und auch auf die Gefallen dass ihr es nicht mehr hören könnt Prävention statt Reaktion.

00:11:42: Prävention, statt Reakktion.

00:11:43: sprich mir nach prävention statt reaktion.

00:11:46: warte nicht auf den konflikt moment in dem du reagieren musst.

00:11:50: sorge dafür dass es im vorfeld gar nicht erst dazu kommt.

00:11:53: sprich mit dem kind und sag ich erwarte von dir das stunde x y gut funktioniert.

00:11:59: wenn du vorschläge hast wie wir beide das heute schaffen weil ich weiß dass es schwierig werden kann dann gib mir die jetzt bitte.

00:12:06: ihr erinnert euch an diese feuer.

00:12:07: wer die vorher den brand löscht?

00:12:10: Punkt Nummer drei ist super simpel.

00:12:13: Kann man ganz einfach umsetzen, wie wir es mit einem kleinen geheimen Zeichen vereinbart?

00:12:17: bitte irgendetwas was zwischen dir und dem betreffenden Schüler ganz einfach nonverbal stattfinden kann.

00:12:24: das klingt so einfach Ist aber brachial.

00:12:27: Was könnte das sein?

00:12:29: Das könnte ein Fingerzeichen sein, das könnte ein Strich an der Tafel sein.

00:12:32: Das könnte einen Buch sein was du auf den Tisch legst und ihr habt es als Zeichen vereinbart.

00:12:37: Schülerinnen oder Schüler merkt sofort okay geht gegen mich oder ich muss hier aufpassen.

00:12:41: Es sind manchmal die kleinen Dinge Die anderen gar nicht auffallen die einen richtig großen Impact haben können.

00:12:47: also Punkt drei kleines geheimes zeichen vereinbaren.

00:12:51: Punkt Nummer vier gibt dieser Unruhe einen Job?

00:12:55: was meine ich damit?

00:12:56: Ganz häufig haben diese Kinder, die unruhig sind.

00:13:00: Die andere stören auf der anderen Seite die Ressource viel Energie zu besitzen und möglicherweise kannst du diese Energie für etwas Sinnvolles einsetzen damit sie an anderer Stelle nicht so unruhr wird also einen Dienst irgendetwas holen immer dafür verantwortlich seinen Blätter auszuteilen.

00:13:20: Also ich will nicht dass daraus eine generalisierte Aufgabe immer für dieses Kind wird Aber die Idee soll sein, kann ich diese Energie, die irgendwo ist für einen anderen Zweck sinnvoll verwenden ohne dass das offensichtlich in der Klasse zu Kommunikation wird.

00:13:36: Und Punkt Nummer fünf und der es anstrengend finde Die Ausnahme.

00:13:42: Kein Kind auf dieser Welt ist vierundzwanzig sieben anstrent.

00:13:46: Kein Kind auf der Welt stört immer nur.

00:13:49: Kein Kinder ist immer nur laut, wütend und aggressiv.

00:13:53: Es lohnt sich für dich die Ausnahme zu finden.

00:13:57: Finde den Moment in dem dieses bestreffende Kind nicht stört, nicht laut ist.

00:14:02: Weil in dieser Situation, in der das beschriebene Verhalten was für dich so schwierig ist, In der Situation steckt eine Ressource und möglicherweise kannst du dann diese Ressourcen aus dem Moment in ein anderes Szenario übertragen.

00:14:18: Ich versuche dir mal einen Beispiel zu machen.

00:14:20: Wenn wir über so schwierige Verhaltensweisen von Kindern reden, dann entsteht ja ganz häufig so'n bisschen durch Priming auch so die Eindruck Es ist eigentlich immer so Ja?

00:14:29: Es ist immer schwierig es ist immer anstrengend.

00:14:31: das stimmt aber gar nicht.

00:14:32: Und guck mal, vielleicht gibt es ja so klitzekleine Phase in deinem Unterricht, in der das Verhalten nicht auftritt.

00:14:37: Zum Beispiel stellst du fest... Ahja!

00:14:40: In ganz normalen Unterrichts-Settings wenn ich was an der Tafel erkläre Wenn wir Bücher aufschlagen, wenn's in die Stillarbeit geht Dann ist immer irgendwie unruhig und wuselig.

00:14:48: dann ist das Störpotenzial richtig groß.

00:14:50: Aber hey!

00:14:51: Letzte Woche ist mir aufgefallen in Gruppenarbeitsphasen Wo dieses Kind sich mit anderen austauschen darf Das irgendwie gut?

00:15:00: Dann hast Du die Ausnahme gefunden Und dann bedeutet das vielleicht kannst du an anderer Stelle mehr Gruppenarbeitsphasen einstreuen, damit es einfach mehr Ausnahmen gibt.

00:15:09: Ich weiß, dass ist ein kryptisches Beispiel.

00:15:11: ich bin mir aber auch sehr sicher, dass Du weißt was ich da mit meine.

00:15:14: So und damit nach fünfzehn Minuten komme ich mal wieder zum Ende dieser Folge.

00:15:18: Ich habe gesagt wir entzaubern das Mal diese Konfliktlösungsmethode die für mich eigentlich keine gute ist.

00:15:25: tut mir bitte eingefallen.

00:15:26: junge Mädchen oder liebe Kinder gegen unruhige Kinder In der Sitzordnung ist ab sofort bitte keine gute Idee.

00:15:36: Und jetzt habt ihr hier in der Podcastfolge ein paar Gründe gehört, warum nicht?

00:15:40: Weil die Kinder können das nicht!

00:15:41: Ist nicht ihre Verantwortung.

00:15:43: Das ist deine.

00:15:45: und natürlich ganz am Ende wenn all das was du hier gerade versuchst was durch aus dieser podcastfolge mitgenommen hast Wenn das nicht funktioniert dann bleibt ja immer noch der Schutz-und Ordnungsauftrag.

00:15:58: Das heißt Du hast dann immer noch die Verantwortung, die anderen Kinder zu schützen und auch dieses störende und unruhige Kind zu schützen vor sich selbst und vor den Dynamiken der Anderen.

00:16:12: Wenn du dabei Hilfe brauchst... Herzlich gerne.

00:16:14: Wenn ihr Bock habt, mal auf einen Vortrag oder ein Tagesseminar mit einfach Krisenfest mit mir oder meinem lieben Kollegen, ihr meldet euch bitte jetzt auf der Homepage www.einfachkrisenfest.com, stellt bitte einfach mal in den nächsten vierzehn Tagen eure Seminar- oder Vortragesanfrage?

00:16:31: Denn jetzt gerade ist die richtige Zeit das Jahr twenty-sevenundzwanzig und achtundzwantzig zu planen!

00:16:39: Wir haben nicht so viele Termine – meine Ressource meiner Reisefähigkeit ist begrenzt.

00:16:46: Deswegen, ähm ich halte gar nicht so viele Vorträge.

00:16:49: aber wenn ihr Bock drauf habt dann ist jetzt die Zeit mal einen anzufragen.

00:16:53: und jetzt machen wir Punkt hier.

00:16:54: lasst euch nie ärgern schon gar nicht vor mir!

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